„Blühen wie die Chrysantheme“ - Chrysanthemen-Tee mit Goji-Beeren

 

Zutaten: Ein Esslöffel Chrysanthemen-Blüten (Asia-Shop), ein Esslöffel Goji-Beeren (Asia-Shop)

 

-         Einen Esslöffel Chrysanthemen-Blüten mit einem Esslöffel Goji-Beeren in einen Becher tun und mit kochendem Wasser übergießen.

-         Man kann die Mischung aus Blüten und Beeren mehrmals mit heißem Wasser für weitere Tee-Becher übergießen.

-         Zum Schluss kann man die Blüten und Beeren essen oder wegtun.

 

Das Besondere: Dieser durchsichtige Tee hat einen feinen, ganz leicht süßen Geschmack. Gemäß der klassischen chinesischen Medizin ist der Tee gerade im Frühling gut für den Leber-Energie-Kreis.

Ein wichtiger Hinweis: Die Goji-Beeren werden im Moment im Westen besonders angepriesen – doch sollte man auf keinen Fall zu viel davon nehmen, weil die Beeren dann Durchfall erzeugen könnten. Für Patienten, die gemäß der klassischen chinesischen Medizin eine Milz-Schwäche mit Durchfall oder breiigem Stuhl aufweisen, ist dieser Tee nicht geeignet.

 

Alle Rechte liegen bei Dr. Hua Zou, Kurfürstenanlage 59, 69115 Heidelberg, Telefon 06221/18 99 74.

 

 

Der Osmanthus-Tee – Ein Tee, der das Lächeln zurückbringt

 

Zutaten: Ein Viertel Teelöffel Osmanthus-Blüten pro Tee-Becher genügt

 

Zubereitung: Mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. Man kann mehrfach heißes Wasser nachgießen, bis der Tee seine goldene Farbe verliert. Die Blüten können verzehrt werden. Man kann den Tee mit anderen grünen Teesorten kombinieren, aber am schönsten ist es, einen Tee zu trinken, der nur mit den Osmanthus-Blüten zubereitet wurde. Wer möchte, fügt dem Tee ein wenig Zucker bei.

Das Besondere: Wer auch nur einmal eine Tasse Tee mit diesen winzigen, gelb-goldenen Blüten getrunken hat, der kennt eine der Besonderheiten: Es ist der wunderbare Duft, der sich sofort im ganzen Raum verbreitet. Der Duft ist nicht aggressiv, sondern sehr sanft. Er ähnelt ein wenig dem zarten Aroma von Aprikosen und Pfirsichen. Mit diesem Tee hält man automatisch in der Hektik des Alltags inne und lächelt, zumindest ein wenig. Kein Wunder, dass die Blüten zur Herstellung von Parfüms verwendet werden. In China werden die Blüten auch gerne dem Teig für Gebäck beigegeben.

Der Osmanthus-Baum ist im Süden von China zu Hause. Er mag keine Kälte. Bei uns findet man ihn selten, zum Beispiel auf der Insel Mainau. Der Tee ist in China seit vielen Jahrhunderten bekannt. Vor allem Frauen mögen diesen Tee wegen seines sanften Dufts. Im alten China sagte man von diesem Tee, dass er die Freude am Leben neu erweckt: Es ist der Tee, der das Lächeln zurückbringt. Man sagte dem Tee auch nach, dass er gerade bei Frauen ein Schönheitsmittel für die Haut sein sollte. In der traditionellen, chinesischen Medizin gilt der Tee als schleimlösend und wärmend. Gemäß der traditionellen chinesischen Medizin ist er auch ein Mittel gegen Mundgeruch.

 

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„Sesam öffne Dich“ – Rosen-Tee

Zutat: 5 Rosenknospen pro Tasse, chinesischer Rohrzucker

-         5 Rosenknospen pro Tee-Becher mit kochendem Wasser übergießen und circa 5 Minuten ziehen lassen. Meist öffnen sich dann sanft die Knospen.

-         Man kann wiederholt heißes Wasser nachgießen, bis das Getränk nicht mehr schmeckt. Diesen Tee kann man sehr gut ohne Zucker genießen.

Das Besondere: In der europäischen Medizin ist die Rose, zumindest momentan, als Heilmittel weitgehend unbekannt. In der klassischen, chinesischen Medizin wird die Rose dagegen sehr geschätzt. Gemäß der chinesischen Philosophie hilft der Tee gegen depressive Verstimmungen. Er vermittelt ein Gefühl der Erfrischung und Befreiung. Oft soll er gegen Mundgeruch wirken. Der Tee soll die Blutzirkulation anregen – und zwar bis in die feinsten Verästelungen, so die Beobachtungen der chinesischen, klassischen Medizin. Deshalb wird der Tee gerne gegeben bei Unfruchtbarkeit von Frauen. Der Tee wirkt auch, so die chinesische Medizin, mildernd bei Schmerzen während der Menstruation, dann wird er mit chinesischem Rohrzucker empfohlen, der wärmend wirkt.

 

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