„April, April – der weiß nicht, was er will. Mal Regen und mal Sonnenschein. Dann schneit´s auch wieder zwischendrein. April, April, der weiß nicht, was er will.“ In diesem Kinderlied ist gesagt, worum es im April geht! Es geht um die Anpassung an diesen Wechsel von Kälte und Wärme.

Mein Rat lautet: Man sollte unbedingt auf die Kleidung achten. Vor allem Allergie-Patienten tragen bitte lange Unterhosen und lange Strümpfe, die bis zum Knie reichen. Man hält nicht nur die Beine mit Ober- und Unterschenkel, sondern auch die Arme warm. Auf keinen Fall sollte man T-Shirts mit kurzen Ärmeln tragen, auch hier sind langärmelige Shirts, Blusen oder Pullover empfehlenswert. Wem das ein bisschen schwer fällt, der wählt den Zwiebel-Look, bei dem man Jacke, Weste oder Pullover in der Sonne ablegen, aber im Schatten sofort wieder anziehen kann. Dazu sollte man immer eine Mütze dabei haben.  

Im April merken wir, dass die Tage deutlich länger werden – damit bekommen wir mehr Sonnenlicht. Gerade etwas älteren Menschen tut das gut. Um sich nach dem Winter wieder daran wieder zu gewöhnen, kann man sich jeden Tag in die Sonne setzen, vielleicht zehn bis 15 Minuten. Man stellt sich die Eieruhr oder den Handy-Wecker – genießt die Wärme und lässt die „Seele baumeln“. Noch besser: Ein regelmäßiger Spaziergang an der frischen Luft. Auch hier gilt: Auf die warme Kleidung achten. Mit so einfachen Maßnahmen können wir Rücksicht auf unseren Körper nehmen, so dass ihm - gemäß der traditionellen chinesischen Medizin - mehr Kraft und Energie zur Verfügung, um gesund und stark zu bleiben.