In der klassischen chinesischen Medizin gibt es die Lehre von Yin und Yang, den Wechsel von aktiv und passiv, von hell und dunkel, von warm und kalt. Der Januar (mit dem Dezember) markiert den Wendepunkt von der dunklen zur hellen Jahreszeit. Ganz allmählich werden die Tage länger, aber noch ist es sehr kalt. Das bedeutet, dass der Mensch mit seiner Energie haushalten sollte. Also lieber abends auf das Fernsehen verzichten und ein wenig früher zu Bett gehen und eventuell auch morgens ein wenig länger schlafen. Wer kann, der legt in der Mittagszeit eine richtige Ruhepause ein und verzichtet darauf, rasch ein paar Erledigungen zu machen. Wer eine größere Sache vorhat, der schläft am besten „im Voraus“, damit er ausgeruht ans Werk gehen kann. Ganz wichtig: Man sollte sich warm anziehen, bitte an die Mütze denken. So kann man, gemäß der klassischen chinesischen Medizin, die eigene Energie besser speichern. Wer möchte, nutzt den Jahresanfang, um neue Pläne für das kommende Jahr zu schmieden. Manche haben ja schon in der Neujahrsnacht gute Vorsätze gefasst. Wer sich nun ein wenig Besinnung gönnt, dem wird es sicher gelingen, diese Vorsätze auch in die Tat umzusetzen.

 

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