Zutaten: Suppenknochen vom Rind (circa 500 Gramm, das Rind ist am besten geeignet, es kann aber auch Schwein oder Lamm sein), 1 Frühlingszwiebel, 10 Gramm Ingwer, Salz, 30 bis 50 Gramm Du Zhong Rinde (in der Apotheke auf Rezept erhältlich).

 

-         Wasser kochen, den Rinderknochen dazugeben und ein paar Minuten lang blanchieren.

-         Das Wasser abgießen. Bitte diesen Schritt nicht vergessen!

-         Nun 4 Liter neues Wasser kochen, den Rinderknochen dazutun.

-         Ingwer, Frühlingszwiebel und Du Zhong Blätter hinzutun.

-         Hochkochen und anschließend auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel 4 bis 6 Stunden lang köcheln lassen.

-         Erst zum Schluss Salz hinzufügen. Dann die Suppe abseihen, Rinderknochen, Ingwer, Frühlingszwiebel und Du Zhong Rinde kann man wegtun.

-         Von der braunen Suppe kann man täglich ein Glas trinken, sie schmeckt ein bisschen bitter.

 

Das Besondere: Du Zhong (Eucommia Ulmoides) wird auch chinesische Guttapercharinde oder Gummiulmenrinde genannt. Eucommia Ulmoides wurde in 10 bis 35 Millionen alten Braunkohle-Ablagerungen gefunden. Früher war Du Zhong auch in Mitteleuropa zu Hause, heute gedeiht die Pflanze vor allem in Süd-China. Du Zhong gehört zu den 50 wichtigsten Mitteln der klassischen chinesischen Medizin. Gemäß der klassischen chinesischen Medizin unterstützt Du Zhong den Leber- und Milz-Energie-Kreis und ist gut bei Nierenschwäche. Diese medizinische Suppe sollte man nicht jeden Monat essen. Gemäß der klassischen chinesischen Medizin ist sie speziell für die Stärkung des Körpers in der Übergangszeit geeignet. Für unser Gericht braucht man die getrocknete Rinde von Du Zhong. Man erhält Du Zhong auf Rezept in der Apotheke.

 

 

Zutaten: 1 Blumenkohl (etwa 200 bis 300 Gramm), 1 Knoblauch-Zehe, 10 Gramm Salz, chinesischer Rohrzucker (Asia-Shop), geröstetes Sesamöl (Asia-Shop), helle Soja-Sauce (Asia-Shop), chinesischer Essig (Asia-Shop).

 

-         Den Blumenkohl sorgfältig waschen, nur die oberen Röschen verwenden. Jedes Röschen abschneiden und teilen, so dass die Gewürze gut eindringen können.

-         Im Topf Wasser kochen, 10 Gramm Salz hinzutun, den Blumenkohl bei geschlossenem Topf etwa 3 Minuten blanchieren. Die Röschen sollen weiß bleiben und nicht verkochen.

-         Nun das Wasser abgießen, die Röschen auf einen Teller tun und abkühlen lassen.

-         1 Knoblauch-Zehe in kleinste Würfel schneiden.

-         In einer kleinen Schale 1 Ess-Löffel chinesischen Rohrzucker, 1 Ess-Löffel geröstetes Sesamöl, 2 Ess-Löffel helle Soja-Sauce, 1 Ess-Löffel chinesischen Essig und den klein geschnittenen Knoblauch zu einer Salat-Sauce zusammenrühren.

-         Die Salat-Sauce unter die Blumenkohl-Röschen rühren – fertig.

 

Das Besondere:

Dieses Gericht ist gut als Beilage geeignet. Gemäß der klassischen chinesischen Medizin sollte es jedoch nicht bei Gallen- oder Nierensteinen essen.

Zutaten: 250 Gramm junge Fuchsschwanzblätter (Amarant), 3 Knoblauch-Zehen, Salz, Sonnenblumen- oder Rapsöl.

 

-         Die Fuchsschwanzblätter sorgfältig waschen und abtropfen lassen. Ältere Blätter entfernen.

-         An den Knoblauch-Zehen die Schale und den Ansatz entfernen. Mit der Schneide eines breiten Messers heftig von oben auf die Zehen schlagen, so dass die Zehen aufplatzen (also nicht klein schneiden!).

-         Im Wok-Topf Sonnenblumen- oder Raps-Öl erhitzen, die Blätter dazutun, rühren und umdrehen, bis die Blätter wie Spinat weichwerden. Während dem Rühren ein wenig Wasser hinzutun.

-         Erst jetzt gibt man Salz hinzu.

-         Nun den Deckel auf den Topf tun und die Blätter 2 Minuten lang köcheln lassen.

-         Anschließend die Knoblauch-Zehen hinzufügen, rühren und eine halbe Minute köcheln lassen.

-         Heiß auf vorgewärmten Tellern servieren.

 

Das Besondere:

Der Fuchsschwanz, auch Amarant (ohne „th“) genannt, gehört zu den ältesten Nutzpflanzen überhaupt. Es gibt 60 bis 70 Arten, die auf allen Kontinenten außer der Antarktis verkommen. Die Blätter werden wie Gemüse verwendet und riechen so ähnlich wie Spinat oder Mangold. Der Eiweiß-Gehalt der Blätter übertrifft den Eiweiß-Gehalt von Soja. Gemäß der klassischen chinesischen Medizin ist der Fuchsschwanz gut für die Verdauung, er eignet sich auch für ältere Menschen und kinderlose Frauen. In China zählt er zu den Lieblingsessen und wird gerne mit Reis serviert. Bei unserem Rezept-Vorschlag haben wir darauf geachtet, dass man dieses Gericht besonders leicht und rasch zubereiten kann.

Zutaten: 250 Gramm Hühnerbrust, 1 kleine Gurke, 1 Frühlingszwiebel, 1 Knoblauch-Zehe, 50 Gramm gesalzene Erdnüsse, 50 Gramm Ingwer, Sonnenblumen- oder Rapsöl, 1 Teelöffel Salz, chinesischen Rohrzucker (Asia-Shop), helle Soja-Sauce (Asia-Shop), Tapioka-Stärke (Asia-Shop), Lee Kum Kee (Chilipaste, sehr scharf! Asia-Shop), Hua Diao Reis Wein (Asia-Shop).

 

-         Das Hühnerfleisch in 1 x 1 Zentimeter große Würfel schneiden („Ding“).

-         Die Gurke vierteln und dann längs in Würfel schneiden, die ähnlich groß sind wie die Hühnerfleisch-Würfel.

-         Die Frühlingszwiebel in 1 x 1 Zentimeter große Würfel schneiden.

-         Ingwer und Knoblauch-Zehe in kleinste Würfelchen schneiden.

-         In einer kleinen Schale 5 Gramm Tapioka-Stärke in rund 20 Gramm kaltem Wasser mit dem Schneebesen einrühren.

-         Im Wok-Topf 15 Gramm Sonnenblumen- oder Raps-Öl erhitzen, dann Frühlingszwiebel, Knoblauch und Ingwer hinzutun, kurz rühren.

-         Anschließend sofort die Hühnerbrust-Würfel hinzutun und unter Rühren 1 Teelöffel chinesischen Rohrzucker, 1 Teelöffel Salz und 2 Ess-Löffel helle Soja-Sauce hinzutun.

-         1 Teelöffel Hua Diao Reis Wein hinzugeben, eine halbe Minute rühren.

-         Dann die Gurken-Stückchen und die Erdnüsse hinzufügen, kurz rühren.

-         Wer es scharf mag, gibt jetzt 1 Ess-Löffel Chilipaste dazu. 2 Minuten rühren.

-         Zum Schluss fügt man die Mischung aus Wasser und Tapioka-Stärke dazu und rührt sie mit großen Bewegungen unter die Masse – das bewirkt, dass sich die Zutaten miteinander verbinden.

-         Auf vorgewärmten Tellern servieren.

 

Das Besondere: Dieses Gericht ist nicht nur in China beliebt, sondern steht in Variationen fast auf jeder Speisekarte eines chinesischen Restaurants in Deutschland. Wer es hier in Deutschland kocht, wird seiner Familie sicher eine große Freude machen.