Wir beginnen mit dem Frühling! Nach einem kalten Winter freuen sich alle auf mehr Licht und Wärme. Es bedeutet aber auch, dass der Körper sich von der Kälte auf eine wärmere Periode umstellen muss. Für ein gesundes Kind ist das leicht, doch mancher Erwachsener tut sich damit schwer. Schon die Sprache sagt es, wenn man zum Beispiel von der „Frühjahrsmüdigkeit“ oder der „Frühjahrsgrippe“ spricht.

 

Warum also nicht den Körper jetzt mit einer Mahlzeit nach chinesischem Rezept bei der Umstellung von „Kalt“ auf „Warm“ unterstützen? Beim Kochen gilt: Die chinesische Küche ist nicht nur ein reines Handwerk, sondern eine Kunst. Jeder kann und soll das Rezept durch Übung und Ausprobieren auf seine individuellen Bedürfnisse abstimmen. Das gehört dazu! Die meisten Zutaten sind im normalen Lebensmittel-Geschäft oder Supermarkt erhältlich, einige nur im Asia-Shop. Und noch etwas: „Gut geschnitten – ist halb gekocht!“ Für die chinesische Küche müssen praktisch alle Zutaten fein geschnitten werden. Knoblauch, Ingwer oder Mohrrüben werden zum Beispiel so hauchdünn geschnitten, dass die Messerklinge durch die Scheiben durchschimmert. Dabei achtet der Chinese darauf, dass die Schnittflächen möglichst groß sind, also lieber schräg als senkrecht schneiden. Warum? Über die großen Flächen können die Lebensmittel schnell und gut die Gewürze aufnehmen und müssen nur noch kurz gebraten, gekocht oder gedünstet werden. Zum Braten oder Kochen mit Öl wählt man unbedingt ein Öl, das hohe Temperaturen verträgt, zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl. Bitte kein Olivenöl und keine Butter! Sesamöl eignet sich zum Verfeinern der Speisen am Schluss, nicht jedoch zum Braten oder Kochen.

 
 

 

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1. Rezept: Rindfleisch mit süßen Peperoni

2. Rezept: „Die Eier der fünf Düfte“ für Partys oder als Reise-Proviant

3. Rezept: Tofu mit Chinakohl

4. Rezept: Krabben-Algen-Suppe